Geräusche von Nadeldruckern enttarnen gedruckte Inhalte

Ein Forscherteam, das bereits über andere ungewöhnliche Spionageverfahren aufgeklärt hat, hat nun eine neue Methode aufgedeckt, um leicht an persönliche Daten zu kommen: durch die Auswertung der Geräusche, die von Nadeldruckern erzeugt werden, lässt sich ein Großteil der gedruckten Informationen rekonstrukieren.

Unsere Empfehlungen gegen Spionage über Reflektionen und Druckergeräusche lauten: Das Büro sollte "von außen" nicht einsehbar sein (große Höhe und/oder Deckung durch Baumkronen; falls zumutbar, am Besten kein Fenster). Außerdem ist der Einsatz von Nadeldruckern zu vermeiden. Ähnliche akustische Erkennungsverfahren lässen sich übrigens auch auf Tastaturanschläge anwenden. Daher sollte man außerdem vermeiden, Passwörter und andere geheime Informationen beim Telefonieren einzutippen.